Hundemantel

 

 

Unseren Hunden ist im Winter genauso kalt wie uns, daher sollte man sich nicht schämen und der Fellnase auch einen Wintermantel anziehen, um Erkrankungen vorzubeugen!

Kleidung ist für bestimmte Rassen (vor allem kurzhaarigen Hunden ohne Unterwolle) ein MUSS, aber auch für kranke und ältere Hunde, die sich nicht mehr so viel und schnell bewegen, wie auch für kleine, kurzbeinige Hunde…

Auf die „Expertenmeinungen“, die man so hört, dass man Hunde nicht anziehen soll, sondern bei Minusgraden nur kurze Spaziergänge von 5 bis 10 Minuten mit seinem Vierbeiner unternehmen sollte, dafür aber öfter rausgehen müsse, sollte man nicht viel geben. Denn für einen im Job stehenden Hundehalter ist dies auch kaum machbar…

Wenn Hunde frieren, dann zittern sie am ganzen Körper, wie auch wir Menschen. Sollte dies bei Ihrem Hund der Fall sein, dann ziehen Sie ihm bitte einen Hundemantel an.

Für welches Modell man sich entscheiden mag, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist, dass der Hund zur Anprobe anwesend ist, da auch Hundegrössen, die in Zentimetern vom Halsband bis zum Schwanzansatz gemessen werden, unterschiedlich ausfallen können.

Der Mantel sollte in der Länge angepasst werden und an jeder Stelle gut sitzen (darf den Hund z.B. unter den Achseln nicht scheuern) und soll den Vierbeiner in seiner Bewegungsfreiheit nicht einschränken, beeinträchtigen oder gar stören!

Achten Sie bitte auch darauf, wie der Mantel geschlossen wird:

– Druck-Knöpfe und Reißverschlüsse gehen beim Spielen schnell auf

– Klettverschlüsse sollten lang und breit sein, um guten Sitz zu gewähren – sind aber meistens nach einer Saison abgenutzt

– Steckverschlüsse (wie bei Halsbändern) sind langlebig und sorgen für guten Halt

Bei der Wahl eines Modells sind Mäntel zu empfehlen, die über den Brust- auch den Bauchbereich bedecken, da die meisten Hunde dort nicht so behaart sind.

Und es bringt nichts dem Vierbeiner eine dicke Decke über den Rücken zu legen, wenn der Bauch frei bleibt und er trotzdem friert, weil die Kälte von unten durchkommt.

Aber auch der Stoff des Hundemantels ist entscheidend, damit der Hund bei Schneeregen z.B. nicht in einer klitschnassen Jacke laufen muss, weil der Stoff nicht Wind- und Wasserdicht ist.

Erfahrungsgemäß können wir behaupten, dass Mäntel mit Ärmeln, die einer Jacke nachempfunden sind, den sichersten Halt bieten, weil sie nicht verrutschen. Hingegen braucht kein Hund eine Kapuze, da dies nur aus menschlicher Sichtweise ein modisches und optisches Extra ist, aber kein Vierbeiner mag sich sowas auf den Kopf setzen lassen!

Da unsere Rudelmitglieder für die Winterspaziergänge von ihren Besitzern ausstaffiert werden, konnten wir einige der handelsüblichen Hundemäntel in der Praxis testen:

Paula trägt den regenabweisenden Hundemantel „POLO“ von Hunter, gefüttert mit einem Lammfellimitat, verstellbaren Gurten und praktischen Hackenverschlüsen

Unser Urteil: Obwohl der Mantel für Paula eine Nummer zu Groß ist und optisch einer Pferdedecke gleicht, halten die Hackenverschlüsse bei jedem wilden Spielvorgang ! …dennoch bemängeln wir, den fehlenden Bauchschutz.

 

 

Devito trägt einen Outdoor 2 in 1 Karlie Hundemantel, absolud wasserdicht, mit ausknöpfbaren Innenfutter, Sicherheitsstreifen, Schutzkragen und weitenverstellbaren Bauchgurt….

Unser Urteil: Der Mantel wurde optimal in der Rückenlänge angepasst, aber Brust und Bauchschutz lassen sich nicht optimal an die Körperform des Hundes anpassen, wodurch sich Schnee am Innenfutter ansammelt, welches durch Körperwärme schmilzt und sich als Nässe im inneren ausbreitet!