Unsere Philosophie

Der Hund wird bei uns als gruppenorientierter Individualist angesehen.  

Wir sehen alle Hunde als eigenständige, individuelle Charaktere an, die jedoch durch ihr natürliches Erbe, unabhängig von ihrer Domestizierung, ihrer Herkunft und ihrer Erziehung, Rudeltiere sind und sich oft erst in einem Rudel voll entfalten, da sie von und mit der Gruppe lernen. Dabei spielt es für den Hund keine Rolle, wie groß das Rudel ist.

Aber hierzu machen wir eine kleine Einschränkung, denn nicht jeder Hund ist sofort für ein Rudel geschaffen. So wie es in der freien Wildbahn unter Strassenhunden Einzelgänger gibt, die sich keinem Rudel anschließen wollen, wie Studien beweisen, gibt es auch unter den Haushunden solche Vertreter. Die Gründe hierfür mögen vielfältig sein, ob es sich um mangelnde Sozialisierung, besonders dominante, ängstliche oder angst-aggressive oder zu vermenschlichte Hunde handelt, oder, oder, oder… sei dahin gestellt.

Fazit ist: Es gibt Hunde, die durch anerzogenes oder gelerntes Verhalten (z.B. schlechte Erfahrungen mit Artgenossen) nicht ohne weiteres in ein Rudel integriert werden können. Dabei spielt auch die Konstelation des Rudels eine Rolle. Es mag sein, dass sich Ihr Hund im Rudel A total unwohl fühlt, sich mit eingezogener Rute abseits der Hundegruppe bewegt und verängstigt zeigt und im Rudel B sofort Spielaufforderung gegenüber anderen Rudelmitgliedern an den Tag legt, gleich zu markieren beginnt etc. … Wenn möglich, versuchen wir Ihren Hund in unser Rudel zu integrieren, aber wir erzwingen nichts, denn Ihr Vierbeiner soll Spaß mit uns und dem Rudel haben, es ist keine Zwangsveranstaltung!