Winterspaß für 4 Pfoten

* Achten Sie bitte darauf, daß helle Haut bei Sonnenschein auch im Winter mit einer Sonnencreme geschützt werden muß.

* Bei Such- und Schnüffelspielen (Leckerlies oder Spielzeug im Schnee verstecken) sollten Sie aufpassen, daß der Hund nicht zu viel Schnee futtert, denn das kann zu Magen-Darm-Problemen führen.

* Kleidung ist für bestimmte Rassen (vor allem kurzhaarige Hunde ohne Unterwolle) ein MUSS, aber auch für kranke und ältere Hunde, die sich nicht mehr so viel und schnell bewegen. Der Mantel muß jedoch genau angepaßt sein und darf den Hund z.B. unter den Achseln nicht scheuern. Die Kleidung soll den Vierbeiner auf keinen Fall beeinträchtigen oder in seinen Bewegungsabläufen stören.

* Behalten Sie die Pfoten des Hundes stetts im Auge! Beugen Sie Verletzungen und rissigen Ballen vor, indem Sie das Fell zwischen den Ballen abschneiden, damit sich keine Eisklumpen bilden können, und schützen Sie die Pfoten mit einem Balsam, den Sie vor dem Gassi gehen auftragen. Meiden Sie salzgestreute Strassen oder besorgen Sie ihrem Hund spezielle Schuhe.

* Gewährleisten Sie ihre Eigene und die Sicherheit des Hundes bei Spaziergängen bei Dunkelheit durch Signalkleidung, die Licht reflektiert, ebenso wie durch reflektierende Leinen und Halsbänder, Warnwesten für Menschen und Hunde, Jacken und Mäntel mit Reflektorstreifen und durch Leuchthalsbänder. Die rundum blinkenden Halsbänder sind bis zu 200 m sichtbar und bieten nicht nur Autofahrern, sondern auch Ihnen den Vorteil, daß der Hund auch abgeleint zu sehen ist.

 skadi & toy

 

 

 

Hundemantel – Anforderung und Praxis-Test…

Unseren Hunden ist im Winter genauso kalt wie uns, daher sollte man sich nicht schämen und der Fellnase auch einen Wintermantel anziehen, um Erkrankungen vorzubeugen!

Kleidung ist für bestimmte Rassen (vor allem kurzhaarigen Hunden ohne Unterwolle) ein MUSS, aber auch für kranke und ältere Hunde, die sich nicht mehr so viel und schnell bewegen, wie  auch für kleine, kurzbeinige Hunde…

Auf die „Expertenmeinungen“, die man so hört, dass man Hunde nicht anziehen soll, sondern bei Minusgraden nur kurze Spaziergänge von 5 bis 10 Minuten mit seinem Vierbeiner unternehmen sollte, dafür aber öfter rausgehen müsse, sollte man nicht viel geben. Denn für einen im Job stehenden Hundehalter ist dies auch kaum machbar…

Wenn Hunde frieren, dann zittern sie am ganzen Körper, wie auch wir Menschen. Sollte dies bei Ihrem Hund der Fall sein, dann ziehen Sie ihm bitte einen Hundemantel an.

Für welches Modell man sich entscheiden mag, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist, dass der Hund zur Anprobe anwesend ist, da auch Hundegrössen, die in Zentimetern vom Halsband bis zum Schwanzansatz gemessen werden, unterschiedlich ausfallen können.

Der Mantel sollte in der Länge angepasst werden und an jeder Stelle gut sitzen (darf den Hund z.B. unter den Achseln nicht scheuern) und soll den Vierbeiner in seiner Bewegungsfreiheit  nicht einschränken, beeinträchtigen oder gar stören!

Achten Sie bitte auch darauf, wie der Mantel geschlossen wird:

– Druck-Knöpfe und Reißverschlüsse gehen beim Spielen schnell auf

– Klettverschlüsse sollten lang und breit sein, um guten Sitz zu gewähren – sind aber meistens nach einer Saison abgenutzt

– Steckverschlüsse (wie bei Halsbändern) sind langlebig und sorgen für guten Halt

Bei der Wahl eines Modells sind Mäntel zu empfehlen, die über den Brust- auch den Bauchbereich bedecken, da die meisten Hunde dort  nicht so behaart sind.

 

Und es bringt nichts dem Vierbeiner eine dicke Decke über den Rücken zu legen, wenn der Bauch frei bleibt und er trotzdem friert, weil die Kälte von unten durchkommt.

Aber auch der Stoff des Hundemantels ist entscheidend, damit der Hund bei Schneeregen z.B. nicht in einer klitschnassen Jacke laufen muss, weil der Stoff nicht Wind- und Wasserdicht ist.

Erfahrungsgemäß können wir behaupten, dass Mäntel mit Ärmeln, die einer Jacke nachempfunden sind, den sichersten Halt bieten, weil sie nicht verrutschen. Hingegen braucht kein Hund eine Kapuze, da dies nur aus menschlicher Sichtweise ein modisches und optisches Extra ist, aber kein Vierbeiner mag sich sowas auf den Kopf setzen lassen!

Da unsere Rudelmitglieder für die Winterspaziergänge von ihren Besitzern ausstaffiert werden, konnten wir einige der handelsüblichen Hundemäntel  in der Praxis testen:

Paula trägt den regenabweisenden Hundemantel „POLO“ von Hunter, gefüttert mit einem Lammfellimitat, verstellbaren Gurten und praktischen Hackenverschlüsen

Unser Urteil: Obwohl der Mantel für Paula eine Nummer zu Groß ist und optisch einer Pferdedecke gleicht, halten die Hackenverschlüsse  bei jedem wilden Spielvorgang ! …dennoch bemängeln wir, den fehlenden Bauchschutz.

Devito trägt einen Outdoor 2 in 1 Karlie Hundemantel, absolud wasserdicht, mit ausknöpfbaren Innenfutter, Sicherheitsstreifen, Schutzkragen und weitenverstellbaren Bauchgurt….

Unser Urteil: Der Mantel wurde optimal in der Rückenlänge angepasst, aber Brust und Bauchschutz lassen sich nicht optimal an die Körperform des Hundes anpassen, wodurch sich Schnee am Innenfutter ansammelt, welches durch Körperwärme schmilzt und sich als Nässe im inneren ausbreitet!

 

Hundemantel optimieren

Sie haben einen Mantel gekauft, der mit einem Gürtel durch Klettverschlüsse im Brust- und Bauchbereich stufenlos verstellbar ist:

Aber bei jeder Bewegung rutscht er von einer Seite auf die Andere, weil das weiche Fleece (die Unterseite des Gürtels) auf dem Nylon keinen Halt bietet…  Und das ewige Rumgezuppel an ihrem Hund nervt Sie genauso wie den Hund? Wenn Sie die Beinschlaufen anlegen, läuft der Hund wie auf heißen Kohlen? Der überstehende Rand im Brustbereich sieht sch… aus und das ewige Knistern des Klettverschlusses beim Auf- und Zumachen verursacht Ihnen beiden Gänsehaut? Außerdem friert der Hund trotzdem und ist nass und dreckig, weil der Bauch frei ist…

Das können Sie ändern:

1. Entfernen Sie den Klettverschluss im Brustbereich. Passen Sie den Brustbereich genau an, schneiden Sie gegebenenfalls überschüssiges und abstehendes Material ab und nähen sie die beiden Teile an einander.

2. Messen Sie den Hund genau aus.

Fertigen Sie nach der Vorlage einen Bauchschutz an, der den Hund auch von unten gegen Schmutz und Kälte schützt. Dabei empfiehlt es sich eine Fleecedecke zu nehmen, die man bereits ab 1,99 Euro kaufen kann und diese mit einem strapazierfähigem Stoff, der auch Wasserabweisend ist, zu umnähen.

Verwenden Sie den Klettverschluss, den Sie zuvor vom Brustbereich abgetrennt haben.

3. Nähen Sie den Bauchschutz anschließend an die Mitte des Brustbereiches.

Sie können den Bauchschutz auch unter dem Deckmantel schließen und den Gürtel, wie gewohnt, belassen. (In dem Fall nähen Sie einen wasserdichten Stoff nur über die freie, sichtbare Seite des Bauchbereiches (+5 cm, sonst rutsch der Deckmantel wieder hin und her…)

Zur besseren Stabilität kann man auch noch Klettverschlüsse an dem Bauchschutz, sowie an der unteren Seite des Deckmantels anbringen, um Rutschen zu vermeiden.

Man kann den Gürtel aber auch abtrennen und hinter die Vorderbeine versetzen. Nähen Sie den Gürtel aber nicht wieder an dem Deckmantel fest, sondern etwa 10 cm breit in der Mitte des Bauchschutzes. Nähen Sie einen zweiten Gürtel nach dem gleichen Prinzip, den Sie an das Ende des Bauchschutzes annähen. Somit ist jeweiliges Verrutschen so gut wie unmöglich, auch wenn Ihr Hund rumtobt, springt und wild mit anderen Hunden spielt.

Sie können es sich aber auch einfacher machen und anstatt des selbstgenähten Gürtels ein Klettband verwenden… Es gibt 1000 Möglichkeiten, lassen Sie der Phantasie freien Lauf….

Skadi tobt, spielt und springt gern, daher haben wir  ihren Mantel doppelt optimiert: Der Bauchschutz wird einmal unter dem Deckmantel geschlossen und oberhalb des Deckmantels  mit zwei Gürteln geschlossen.

Den optimierten Mantel hat sie für uns unter allen Gesichtspunkten in sämtlichen Spiel-, Wetter- und Lebenslagen getestet und gibt ihre Pfote drauf, dass er oben wie unten warm und trocken hält, perfekt sitzt und optimalen Tragekomfort bietet!