Lebererkrankungen / Leberdiät

Es gibt eine Vielzahl von Lebererkrankungen, die durch Viren, Bakterien, Parasiten, Pilze (sehr selten), chemische Verbindungen und Medikamente ausgelöst werden und zu einer Entzündung der Leber führen. Bei schweren und anhaltenden Leberentzündungen kommt es zu Vernarbungen in der Leber, da abgestorbene Leberzellen durch Narbengewebe ersetzt werden.

Ziel einer Leberdiät ist die Entlastung der Leberfunktionen und die Wiederherstellung der Speicher in der Leber.

Das Futter sollte fettarm und hochverdaulich sein. Hierbei sind hochwertige Eiweißträger, wie Hüttenkäse oder Magerquark anderen Proteinen vorzuziehen. Lebensnotwendige Fette sollten möglichst nur in Form von ungesättigten Fettsäuren wie Becelmargarine oder Ölen zugegeben werden, hochwertige Proteine in begrenzter Menge und einen knappen Salzgehalt aufweisen.

Diätetische Maßnahmen stellen bei Lebererkrankungen von Hund ( und Katze) einen wesentlichen und unverzichtbaren Teil für eine langfristig erfolgreiche Behandlung dar.

Wesentlich ist, dass durch die Nahrungsmittel im Darm keine freien Fettsäuren oder Giftstoffe entstehen. Daher sollen Kohlehydrate (Reis, Nudeln, Kartoffeln) möglichst viel vom Kalorienbedarf decken (70 –100 kcal/kg/d) und Nahrungsproteine auf ein Minimum beschränkt werden.

In einer akuten Phase ist es ratsam, den Hund zu fasten oder relativ flüssig zu ernähren, vor allem solange er eine erhöhte Körpertemperatur hat. Es ist möglich nach einer akuten oder bei einer chronischen Lebererkrankung die Leberfunktion durch die Ernährung und Nahrungsergänzung zu unterstützen.

Für erwachsene Hunde ist eine Diät mit reduziertem Fleisch- und Innereienanteil + erhöhtem Gemüse- und Kohlehydratanteil rat- und wirksam mit folgenden Abweichungen:          Für einen chronisch leberkranken Hund ist eine Diät mit reduziertem Proteingehalt notwendig um die Ammoniakproduktion zu reduzieren. Dazu empfiehlt sich ein Proteingehalt zwischen 14 – 16%, mit hochwertigen Proteinen wie Eier, fettarmer Fisch, fettarmen Hüttenkäse, Huhn und Putenfleisch.

Es sollte weniger Fett gefüttert und auf ausreichende Kalziumzufuhr geachtet werden.

 Verboten sind:

 fettes Schweinefleisch

Kommerziell erhältliche Standard-Futtermittel sind selten geeignet wegen eventueller unverträglicher Zusätze

eiweißreiche Futter und Fleischnebenprodukte geringer Qualität wie Lunge, Euter, Eingeweide, Fischmehl und Muscheln 

 

Erlaubt sind:

Eier (hartgekocht oder rohes Eigelb)

Fettarmer Hüttenkäse

Fettarmer Magerquark

 Öl

Huhn

Lamm

Putenfleisch

Mageres Rindfleisch

Fettarmer Fisch  Kabeljau,

Pangasius

Sardelenfilets

Sardinen

Schelfisch

Schleie

Zander

Schweineschmalz

 

Nudeln

Vollkornweizen &  Hirse

Brauner &  normaler Reis

Weißbrot

Kartoffeln

 

Rote Beete

Spinat

Krauskohl

Broccoli

Grünes Blattgemüse

Löwenzahn

Sellerie

Möhren

Sojabohnen

Kräuter

 

Nahrungsergänzung

Es gibt einige Leber unterstützende Nahrungsergänzungsmittel. Es ist ratsam, die Nahrungs-ergänzung nicht zu übertreiben, da dies unter Umständen die Leber wieder belasten könnte!!!

Mariendistel – schützt die Leber und unterstützt ihre Regeneration. Für ein 30 Kg Hund gibt man die Hälfte der Humandosis.

Alfalfa  – dieses vitaminreiche Kraut hilft bei der Feuchtigkeits- und Blutregeneration der Organe. (Grünmehl, nicht Sprossen)

Schöllkraut  – kann für kurze Zeit gegeben werden (bis zu zwei Wochen) um die Gallenproduktion anzuregen.

Löwenzahn  – regt die Leber und Nierenaktivität an; kann Kurweise gegeben werden.

Gelbwurzel  (Kurkuma) – das Gewürz ist ein starkes, Leber spezifisches Antioxidant und kann sehr Hilfreich für Tiere mit einer Leberentzündung sein.

Klette  – regt die Gallenproduktion an, entgiftet

Vitamin C – Antioxidant, hilft die Leberzellenfunktion wieder herzustellen.

Vitamin B 12 – dieses Vitamin wird in der Leber gespeichert und ist wichtig für die Blutkörperherstellung. Sollte zusammen mit einem Vitamin B Komplex gegeben werden.

Aminosäuren – reduziert die Arbeit der Leber. Einige Aminosäuren (L-Methionine, L-Cysteine, L-Glutathione, L-Arginine, L-Carnitine) helfen die Leber sich zu regenerieren.

Lecithin – hilft Fett abzubauen und den Organismus zu entgiften.

Enzyme – hilfreich bei der Verdauung von Proteinen und Fette.

Vitamin E – Antioxidantien sind grundsätzlich hilfreich bei Leberentzündungen.

Coenzyme Q10 – Antioxidant, entgiftend und Immunsystem stärkend.

Spurenelemente – notwendig für die Leberfunktion, werden normalerweise in der Leber gespeichert. Eine gute Quelle sind Meeresalgen oder Mikroalgen.

 

Für alle nachfolgenden Rezepte gilt: Kleine Mahlzeiten 4 – 6-mal am Tag.

Rezept A

2,5 Tassen gekochter Reis ohne Salz

3 Scheiben Weißbrot

1 Teelöffel Calciumcarbonat

1 großes hartgekochtes Ei

250 g geschmort Rinderhackfleisch

 

Dies entspricht 1500 kcal/kg Futter und der kommerziell erhältlichen k/d Diät von Hills

Fütterungsempfehlung: ca. 500g Futter pro Tag und 10 kg Körpergewicht

 

Rezept B

2,5 Tassen gekochter Reis ohne Salz

2 Esslöffel Pflanzenöl

1 großes hartgekochtes Ei

¼ Teelöffel Calciumcarbonat

¼ Teelöffel Kaliumchlorid

dies entspricht 1380 kcal/kg Futter und der kommerziell erhältlichen l/d Diät von Hills

Fütterungsempfehlung: ca. 540g Futter pro Tag und 10 kg Körpergewicht

 

Rezept C

1,5 Tassen fettarmer Hüttenkäse (1% Fett)

3 Tassen gekochter Reis ohne Salz 

30 g gekochte Rinderleber

1 Teelöffel Calciumdiphosphat

1 Teelöffel Maisöl

250 mg Vitamin C

1 Kapsel Vitamin B Komplex + Eisen

Diese Diät enthält 1000 Kcal/kg Futter und 24 % Protein. Werden statt 1,5 Tassen nur 1 Tasse fettarmer Hüttenkäse verwendet enthält die Diät nur 18 % Protein

Fütterungsempfehlung: ca. 750g Futter pro Tag und 10 kg Körpergewicht

 

Rezept D

115g   normales gekochtes Rinderhackfleisch

1         Ei hartgekocht

350g   gekochter Reis ohne Salz

3          Scheiben (75g) Weißbrot, zerbröselt

1TL      (5g) Kalziumkarbonat

1TL      Pflanzenöl     

0,5g      Jodsalz

Das Fleisch schmoren, alle Zutaten gut vermischen. Die Mischung ist etwas trocken,

die Schmackhaftigkeit kann durch das Zumischen von etwas Wasser verbessert

werden.

Fütterungsempfehlung für einen Hund von 13 kg mit wenig Bewegung.

 

Rezept E

2,5 Tassen Reis

250g Huhn

100g Brokkoli

1 Ei ( hart gekocht)

Alles kochen und anschließend mit 100g Magerquark & Wasser vermischen

 

Rezept F

Lachs (kann sowohl gekocht als auch angebraten werden in wenig Fett)

Sellerie

Möhren

Brokkoli

Nudeln (Verhältnis 2:1)

Alles kochen und zur besseren Verdauung pürieren und bei Bedarf mit Wasser vermischen

 

Rezept  G

Hühnerbrustfilet

Reis (Verhältnis 2:1)

Brokkoli

Alles kochen und zur besseren Verdauung pürieren und bei Bedarf mit Wasser vermischen

 

 

Gemüselexikon

Artischocke

kann in kleinen Mengen beigegeben werden. Sie ist gut für die Leber, senkt den Cholesterienspiegel, fördert die Gallensekretion und verfügt über eine Anzahl wichtiger Mineralien und Vitamine. Kein anderes Gemüse erreicht den hohen Wert des Spurenelements Mangan wie die Artischocke.

 

Aubergine

ist ein Nachschattengewächs und darf nicht verfüttert werden, da sie das für den Hund giftige Solanin enthält.

 

Avocado

die Eine für den Hund giftige Art/ Sorte läßt sich nur schlecht von den ungiftigen unterscheiden, daher sollten grundsätzlich keine Avocados gefüttert werden

 

Bataviasalat

ist mit dem Eisbergsalat verwandt und eignet sich sehr gut als Beigabe zur Gemüseration

 

Blumenkohl

zählt zu den Kohlsorten, darf nur in kleinen Mengen an Hunde verfüttert werden, die es gewohnt sind Kohl zu essen und davon keine Blähungen oder Bauchkrämpfe bekommen. Blumenkohl hat nur wenig Kohlenhydrate aber einen hohen Vitamin C Gehalt.

 

Bohnen 

zählen zu den Hülsenfrüchten, die NICHT in rohem Zustand verfüttert werden dürfen, da sie den Giftstoff Phasin enthalten, der zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann

 

Brokkoli

zählt zu den Kohlsorten und führt zu Blähungen, sollte deswegen wenig und selten verfüttert werden und nur im blanchiertem bzw. gedünstetem Zustand.

Er verfügt über einen hohen Gehalt an Oxalsäure, die als Calciumhemmer gilt und nur in ganz geringen Mengen an Welpen verfüttert werden darf !

 

Brunnenkresse

kann der Gemüseportion gut beigefügt werden. Sie wirkt blutreinigend und harntreibend

 

Chicoree

zählt zu den Salaten und kann gut verfüttert werden, allerdings sollte man den Strunk entfernen. Die Bitterstoffe unterstützen Leber und Galle und sorgen für eine gesunde Darmflora

 

Chinakohl

ist für den Hund eine gut verträgliche Kohlsorte, im Gegensatz zu anderen Kohlsorten, und ein ausgezeichneter Vitaminlieferant im Winter

 

Eichblattsalat

gehört zu den Pflücksalaten, ist frei von Bitterstoffen, leicht bekömmlich und verdaulich. Auf Grund seines Mineralstoff- und Vitamingerhaltes gut für den Hund geeignet

 

Eisbergsalat

zeichnet sich durch seine Knackigkeit aus und ist eine Bereicherung des Hundespeiseplans

 

Endiviensalat

verfügt über einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen und kann als ganze Pflanze an den Hund verfüttert werden. Die Bitterstoffe wirken appetitanregend und fördern die Gallensekretion

 

Erbsen

zählen zu den Hülsenfrüchten und dürfen nur gekocht in kleinen Mengen verfüttert werden. Für die Rohfütterung sind sie nicht geeignet!!!

 

Feldsalat

verfügt über eine Reihe wichtiger Inhaltsstoffe wie Eisen, Phosphor, Kalzium und Kalium und einen besonders hohen Vitamin C Gehalt. Damit ist er sehr gut für die Verfütterung an Hunde geeignet !!!

 

Fenchel

wirkt beruhigend auf den Magen, hilft bei Blähungen und leichten Magen-Darm-Beschwerden, hat einen Vitamin C Gehalt. Seine Inhaltsstoffe wirken wachstumshemmend auf Pilze und Bakterien

 

Frühlingszwiebel

kann ab und an (allerdings nicht zu oft!!!)  beigefügt werden

 

Gartenkresse

verfügt über einen würzigen Geschmack, der von Hunden gern angenommen wird, wirkt appetitanregend und fördert die Bildung roter Blutkörperchen, der Gallensekretion sowie die Produktion der Magensäfte

 

Gemüseampfer

kann gut verfüttert werden. Neben seinbem hohen Vitamin C Gehalt, verfügt er über eine appetitanregende, blutreinigende und harntreibende Wirkung, darf jedoch nie übermäßig verfüttert werden, da er einen hgohen Oxalsäuregehalt aufweist

 

Gemüsezwiebel

ist eine milde Form der Zwiebel und kann ab und zu in kleinen Mengen wegen der vielen Mineralien, Vitamine und Spurenelemente beigemischt werden

 

Grünkohl

gilt aufgrund seiner Inhaltsstoffe, als der vitamin- und eiweißreichste der vielen Kohlsorten, sollte aber nur mit Vorsicht in kleinen Mengen an der Hund verfüttert werden

 

Gurke

zählt zu den Kürbisgewächsen und darf mit Schale an den Hund verfüttert werden

 

Karfiol

wird auch der Blumenkohl bezeichnet. Siehe Blumenkohl

 

Karotten

haben viele Vitamine und einen besonders hohen Gehalt an Karotin ( der Vorstufe des Vitamin A), womit sie die Gesundheit der Augen, der Haut und des Fells sowie den Darm und die Darmschleimhäute (durch den Gehalt an Pektin) unterstützen. Damit das Karotin seine volle Wirkung entfalten kann, ist es sinnvoll, dem Futter Öl beizumischen, denn der Körper benötigt das Fett, um das Vitamin aufzunehmen.

 

Kartoffel

dürfen nicht roh verfüttert werden !!! Grüne Stellen enthalten zudem das giftige Solanin !!!Gekochte Kartoffeln sind unbedenklich

 

Knollensellerie

kann als ganze Pflanze mit Blättern verfüttert werden, verfügt über viel Kalium, welches ihm die harntreibende Wirkung verschafft

 

Kohlrabi

kann (wie alle Kohlsorten) nur bedingt an Hunde verfüttert werden, die es gewohnt sind und keine Blähungen oder Bauchschmerzen davon bekommen. Dann dürfen auch die Blätter mitverfüttert werden. Wie alle Kohlsorten unterstützt der Kohlrabi das Immunsystem und senkt das Risiko einer Krebserkrankung

 

Kopfsalat

darf mit Strunk (sollte aber nicht allzu oft) verfüttert werden

 

Kürbis

Die Sorten, die für den Menschen essbar sind, sind auch als Hundenahrung geeignet.     Er verfügt über einen hohen Gehalt an Karotin, daneben wirkt er, wie seine Kerne, ausgezeichnet bei Blasenschwäche (Harntröpfeln) oder Prostatavergrößerung beim Rüden.

 

Lauch

sollte nicht allzu oft in der Gemüseportion zu finden sein. Gegen kleine Mengen ist aber nichts einzuwenden, denn wie alle Zwiebelgewächse ist Lauch reich an Mineralstoffen (Kalium, Kalzium und Eisen) und seine ätherischen Öle weisen antibiotische Wirkung auf

 

Linsen

dürfen nicht roh verfüttert werden!!! Lediglich in kleinen Mengen als Linsensprossen sind sie unbedenklich

 

Lollo Rosso, Lollo Bianco

sind für den Hund sehr bekömmliche Pflücksalate, die die Verdauung positiv anregen und mit Strunk verabreicht werden können

 

Löwenzahn

verfügt über viele Vitamine und Mineralstoffe und kann bedenkenlos verfüttert werden

 

Mais

zählt zu den Getreidesorten und ist im frischen oder getrocknetem Zustand vom Hund nicht verwertbar!!! Manche Hunde fressen den Mais vom Kolben aber liebend gern als Zeitvertreib ab. Dies schadet dem Hund nicht !!!

Möchte man seinen Hund Mais zufüttern, dann im gekochten Zustand aus der Dose und püriert, so wird er gut vom Hund vertragen

 

Mangold

ist reich an Vitamine, Kalium, Eisen und Kalzium. Es können Stiele, Blätter und auch die Wurzelknolle verwendet werden

 

Möhren

siehe Karotten

Paprika

Nur die gelben, orangen und roten Sorten kommen für den Hund in Frage. Der grüne Paprika ist immer unreif und enthält giftiges Solanin., darf somit nicht an den und verfüttert werden !!!

 

Pak Choi

auch Chinesischer Senfkohl genannt, darf nur in kleinen Mengen verfüttert werden

 

Pastinak

ist eiweißreich, reich an Mineralien und enthält viele Vitamine. Auch die Blätter können mitverfüttert werden

 

Porree

siehe „Lauch“

 

Radieschen

sind verdauungsfördernd und enthalten krebshemmende Stoffe. Wenn der Hund den scharfen Geschmack mag, können sie bedenkenlos verfüttert werden

 

Rettich

ist scharf, darf aber der Gemüseportion beigefügt werden, wenn der Hund ihn fressen mag

 

Romanesco

ist eine grüne Blumenkohlart, siehe „Blumenkohl“

 

Rosenkohl

verursacht Blähungen, sollte nur wenig und dann gedünstet verfüttert werden, um ihn verträglicher zu machen

 

Rote Beete

und ihre Blätter eignen sich gut für den Hund. Sie wirkt appetitanregend und allgemein stärkend. Sie verfügt über einen hohen Gehalt an Eisen, sowie über einen hohen Gehalt an Oxalsäure, die als Calciumhemmer gilt und nur in ganz geringen Mengen an Welpen verfüttert werden darf !

 

Rote Zwiebel

darf in Maßen begefügt, da sie antibakteriell, antimykotisch, sowie antiviral wirkt

 

Rotkohl

siehe „Weißkohl“

 

Rukola

wird gern gefressen und ist besonders gesund für den Hund

 

Rüben

alle Rübenarten eignen sich gut als Gemüsebeigabe

 

Schwarzwurzel

sollte nur selten und in kleinen Mengen und gekochtem Zustand verfüttert werden

 

Spargel

sollte nur in der Saison in kleinen Mengen beigemischt werden, er wirkt harntreibend und hat nur wenige Kalorien

 

Spinat

sollte aufgrund seines Nitratgehalts nicht allzu oft verfüttert werden

 

Staudensellerie

kann als ganze Pflanze verfüttert werden, hat einen ausgezeichneten Gehalt an Vitaminen und Mineralien

 

Süsskartoffel

kann gedünstet mitverfüttert werden, verfügt jedoch über einen hohen Gehalt an Zucker

 

Tomate

sollte nur im überreifen Zustand in kleinen Mengen verfüttert werden, da die grünen Stellen für den Hund giftiges Solanin enthalten

 

Topinambur

ist ein sehr nährstoffhaltiges Gemüse. Zum Beginn sollte es nur in kleinen Rationen beigemischt werden, bis sich der Darm des Hundes daran gewöhnt hat, da es zu Durchfall führen kann

 

Weißkohl

führt unter Umständen zu Bauchschmerzen und Blähungen und sollte nur selten in kleinen Mengen begefügt werden. 

Eine ungefährliche Art des Weißkohls ist das Sauerkraut. Es bewährt sich, wenn der Hund Knochensplitter oder unbekömmliche Gegenstände verschluckt hat, da die Fasern den Gegenstand einwickeln und ausgeschieden werden können, ohne dem Hund zu schaden

 

Wirsing 

kann mit Vorsicht wie alle Kohlsorten verfüttert werden

 

Zuccini

zählt zu den Kürbisgewächsen und kann bedenkenlos verfüttert werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fleischlexikon

RIND

Muskelfleisch

Nicht nur Filet und andere edle Stücke zählen zum Muskelfleisch.

Kopffleisch – teilt sich auf in Backenfleisch sowie Maulfleisch (Lefzen) und ist sehr nahrhaft

Zwerchfell – wird je nach Region auch Kronfleisch oder Saumfleisch genannt,es ist von einer silbrigen Haut überzogen, die mitverfüttert werden kann.  Durch seine langfaserige Textur muss es am Stück  ordentlich benagt werden

Stichfleisch – ist meist sehr blutig, wenn man es frisch bekommt, es handelt sich um das Fleisch vom Hals des Rindes

Zunge – ist meist teuer, denn sie gilt auch für Menschen als Delikatesse

Beinscheiben – sind keine reinen Muskelfleischstücke, da sich sowohl Röhrenknochen in der Mitte, als auch Knochenmark in der Markhöhle befindet.

Das Fleisch der Beinscheiben wird oft als Gulasch verwendet und stellt gutes , kerniges Muskelfleisch dar. Jedoch ist bei den Knochen Vorsicht geboten, da die Hundezunge hier leicht im Knochen stecken bleiben kann, wenn sie versucht an das wohlschmeckende Mark ran zu kommen und da die Knochen sehr hart sind, kann es zu Zahnschmelzdefekten kommen

Herz – als eine Besonderheit wird hierbei das Herz genannt, denn es zählt nicht zu den Innereien, sondern zum Muskelfleisch. Dennoch sollte nicht zu viel Herz gefüttert werden ( lediglich 1 x pro Woche), ebenso sollte es nicht als Ersatz für andere Musklelfleischsorten  dienen.

Muskelfleisch wird auch als Hackfleisch oder Faschiertes bezeichnet und hat meist einen Fettgehalt von nicht mehr als 20 %, nennt man es Tatar, Schabelfleisch oder Beefsteakhack hat es einen Fettgehalt von nicht mehr als 6 %.

Innereien

Mindestens 1 x pro Woche sollten Innereien auf dem Speiseplan des Hundes stehen, da sie dem Hund wichtige Nährstoffe und Vitamine bieten.

Leber – ist sehr Vitaminreich, sollte aber, da es ein Entgiftungsorgan ist  nicht übermäßig oft gefüttert werden ( 1 x pro Monat). Sie wirkt abführend und kann zu einer Vitamin-A-Vergiftung führen. Leber kann gut nach einer Knochenmahlzeit verfüttert werden, um Verstopfung vorzubeugen.

Nieren – sind wie die Leber, ein Entgiftungs- und Ausscheidungsorgan und sollten ebenfalls nur sparsam verfüttert werden. Es obliegt dem Geschmack des Hundes, da Nieren sehr streng riechen, ob er bereit ist, sie in der natürlichen Form zu essen. Ansonsten ist es hilfreich sie einige Stunden lang zu wässern bzw. sie in einem Gemisch aus Buttermilch und klarem Wasser zu baden.

Lunge – hat keinen hohen Nährwert und wenig Kalorien, eignet sich gut als Diätfutter. Sie ist sehr protein- und eisenreich und enthält wenig Fett. Zu viel Lunge kann allerdings zu Blähungen führen!!!

Pansen – ist, neben dem Blättermagen, dem Netzmagen und dem Labmagen, einer der 4 Mägen des Rindes.Der Pansen ist der größte der Mägen und wird als grüner oder weißer Magen angeboten.

Der weiße Pansen ist gänzlich unbrauchbar, da er gewaschen, chemisch behandelt und gekocht wurde, enthält er fast keine Nährstoffe mehr und sollte dem Hund nicht verabreicht werden.

Der grüner Pansen enthält alle wichtigen Nährstoffe und kann dem Hund, wenn möglich, auch mit Inhalt verabreicht werden.

Blättermagen – auch als Psalter bezeichnet, wird dem Hund im gefüllten Zustand mit halbverdauter Nahrung des Rindes angeboten. Der Speisebrei ist schon weiter verdaut als die Reste im Pansen und der Blättermagen hat einen niedrigeren Fettgehalt als der Pansen und eignet sich daher gut als Diätfutter.

Milz – ist das größte Lymphorgan des Rindes und kann der Innereiportion des Hundes gut beigemischt werden

Ob Muskelfleisch oder Innereien, Sie können dem Hund alle Fleischsorten im geschnittenem oder gewölften Zustand anbieten. Im geschnittenem Zustand ist es zwar Artgerecht, da der Kauapparat und die Zähne gefordert werden, aber im gewölften Zustand läßt sich der Gemüseanteil leichter untermischen vor allem bei Welpen oder älteren Hunden.

Knorpel

Knorpelige Teile enthalten Kalzium, eignen sich gut zum reinigen der Zähne und Kräftigung der Kaumuskeln, aber sie ersetzen nicht den Knochen als Kalziumspender !!!

Schlund – ist die Speiseröhre des Rindes und sehr gesund aufgrund seines guten Kalzium-Phosphorverhältnisses

Kehlkopf – die Gurgel des Rindes sollte zerteilt werden, damit der Hund mit der Zunge nicht stecken bleibt

Stross – die Luftröhre, sollte wie der Kehlkopf zerteilt werden

Knochen

liefern wichtige Mineralien, vor allem Kalzium. Knochen eignen sich besonders von jungen Rindern und Kälbern gut zur Fütterung., da sie komplett verspeist werden können, während härtere Knochen von älteren Rindern  lediglich abgenagt werden können.

Ideal sind Knochen die aus 50% Fleisch und 50% Knochen bestehen

Rinderbrustbein oder Kalbsbrustbein – ist ein „Anfängerknochen“ , soll heißen: ein sehr weicher Knochen mit viel Fleisch, der fast im Ganzen gefressen werden kann, sollte jedoch trotzdem in Stücke geschnitten werden

Rinderbein – ein harter Knochen mit  großen Kugelgelenken an beiden Seiten und seinem Röhrenknochen in der Mitte. Zersägt man die Kugelgelenke des Rinderbeines erhält man Sandknochen. Diese splittern in der Regel nicht und sind gut für die Zähne, sollten aber nicht zu oft und nur an erfahrende Hunde verfüttert werden.

Ochsenschwanz – sollte nach Grösse des Hundes in Stücken verabreicht werden, denn er kann zum Teil schwer verdaulich sein

Markknochen – sind zersägte Röhrenknochen und sollten unter Vorbehalt an erfahrene Hunde gefüttert werden, die das Mark rausschleckern und nicht versuchen den harten Knochen zu verbeißen.

Rippen – mit viel Fleisch können gut verfüttert werden

Schulterknochen – sind recht groß und bieten dem Hund lange Beschäftigung

Oberbein –  wird gern benagt, eignet sich aber nicht im Ganzen zur Verfütterung

Rinderfuß – Vorsicht ist wegen der splitternden Röhrenknochen geboten !!! Rinderfüße eignen sich  mehr als Beschäftigung und Kauspaß, als zur Fütterung

Leckerlies

Folgernde Teile des Rindes haben keinen besonderen Nährwert, daher ist es nicht nötig sie zu verfüttern, sie dienen eher zur Beschäftigung des Hundes.

Hoden – enthalten viele Hormone und sollten nicht öfter als 1 x pro Monat verfüttert werden

Ziemer –  nennt man den Penis des Bullen und kann ihn hin und wieder dem Speiseplan beifügen

Euter – hat keinen wirklichen Nährwert, ist schwer verdaulich und minderwertig,  kann zum Diätplan hin und wieder beigefügt werden

Hörner –  einigen Hunden macht es Spaß daran zu kauen auch wenn an ihnen nichts dran ist, was der Hund „gebrauchen kann“

Klauen – sind sehr hart und bieten Beschäftigung, sind aber oft mit  Desinfektionsmitteln kontaminiert

Ohren – sind knorpelig und bieten ebenso Bedschäftigung

 

GEFLÜGEL

Muskelfleisch

Hühnerbrust/ Hähnchenbrust, Putenbrust, Entenbrust, Herzen und Mägen sowie Putenabschnitte –  zählen zum Muskelfleisch und eignen sich zur Fütterung

Innereien

Nieren, Leber, Lunge – können bedenkenlos verfüttert werden

Knochen

Flügel und Schenkel – können dem Hund mit Haut und Knochen angeboten werden. Hunde, die zur Fettleibigkeit neigen, sollten jedoch nur wenig Haut fressen. Bei Putenkeulen und Putenflügeln ist Vorsicht geboten, da ihre Knochen auf Grund des Alters oft hart sind und leicht splittern.

Hühnerhälse, Putenhälse und Gänsehälse – sind mit Fleisch umwachsen und können komplett verspeist werden, da sie nicht zum Splittern neigen und ausgezeichnete Kalziumquellen sind.

Rücken und Rippen der Geflügelarten – eignen sich ebenfalls zur Fütterung, sind aber eher für Knochenerfahrene Hunde geeignet

Leckerlies

Geflügelköpfe und Geflügelfüsse – sind als Zeitvertreib gut geeignet, bieten jedoch keine Mahlzeit

Eintagsküken – können komplett gefressen werden, eignen sich aber nur für kleine Hunde als ganze Mahlzeit. Sie besitzen einen Dottersack, der entfernt werden sollte, andernfalls sollte man darauf achten, das der Hund nicht zu viel Eigelb erhält.

 

Lamm / Schaf

Muskelfleisch 

Reines Muskelflisch ist in der Regel schwer erhältlich und sehr teuer und kann aus diesem Grund so genannte Fleischabschnitte beinhalten. Wie beim Rind handelt es sich meist um Reststücke, die nicht mehr sehr schön aussehen, aber dennoch hervorragendes Hundefutter darstellen. Als Muskelfleisch gelten alle bereits beim RIND genannten Teile, auch das Herz.

Innereien

Lunge, Leber, Nieren und Milz können an den Hund gut verfüttert werden. Lediglich vom Verdauungstrakt sollte man absehen.

Knochen, Knorpel & Fleischknochen – können (wie beim Rind) verfüttert werden

Rippen und Brustbein – können als Einstieg auch weniger erfahrenen Hunden angeboten werden

Schultergelenksknochen, Lammhals, Lammnacken, Schlund, Kehlkopf und Stross sollten unter nötigen Vorsichtsmaßnahmen wie beim Rind verfüttert werden.

Schafskopf ( komplett) – beschäftigt den Hund eine längere Zeit über, ist jedoch nichts für Zartbesaitete. Viele Hunde wissen damit auch nichts anzufangen und brauchen Animation…

Hörner, Euter, Penis und Hoden – können in Maßen als Leckerlie verfüttert werden

Hirn – ist sehr fett und verursacht oft Durchfall

 

Ziege

Wenn man die Möglichkeit hat, was hierzulande selten ist, können in der Regel alle Teile der Ziege als Hundefutter in Betracht gezogen werden. Vom Magen-Darm-Trakt ist abzuratten, da Ziegen, wie auch Schafe dem Bandwurm als Wirt dienen.

 

Pferd

Pferdefleisch ist teuerer als Rindfleisch, jedoch eiweißreich und fettarm und wird bei Nahrungsmittelallergien oft und gern empfohlen, da es als hypoallergen bezeichnet wird. Die Verträglichkeit beim Hund ist sehr gut.

Muskelfleisch und Knochen 

es können wie beim Rind die gleichen Teile verfüttert werden, ausser Röhrenknochen, in dem Fall die Beinknochen.

Innereien 

sollten nicht in den Napf gelangen, da sie mit Schwermetallen belastet sein können

 

Kaninchen

Wie beim Geflügel, können je nach Größe des Hundes ganze Tiere verfüttert werden, ausser der Gedärme. Kaninchenfleisch enthält essentielle Fettsauren.

 

Wild

Damwild, Rehwild und Rotwild ( Hirsche) ist in seiner Art dem Lamm ähnlich und kann, bis auf den Verdauungstrakt aus Gründen der Parasitenübertragung und bis bis auf die Röhrenknochen der Beine, zur Hundefütterung verwendet werden. Da das Fleisch in der Regel ohne Hormone oder gar Medikamentenrückstände ist, ist es von besonders guter Qualität und eignent sich zur Fütterung auch bei einer Nahrungsmittelallergie.

 

Fisch ( komplett; roh; frisch)

Ab und an sollte die Fleischmahlzeit durch rohen Fisch (komplett) ersetzt werden. Er ist reich an Vitamin A, D, B 2, B 6, B 12, Jod, und Selen, Phosphor, Eisen, Kalium und Magnesium sowie essentiellen Fettsäuren ( Omega-3- und Omega-6- Fettsäuren ).

Die Gräten im rohen Fisch sind unbedenklich im Vergleich zu gekochten oder gebratenen Gräten, denn sie sind weich und elastisch und bereiten dem Hund in der Regel keine Probleme.

Acht geben sollte man nur bei sehr grossen bzw. alten Fischen, da diese bereits sehr stark  mineralisiert sind.

Fischfilets aus der Dose z.B. Tunfisch im Eigensaft –  kann ab und zu gefüttert werden, allerdings ist ist zu bedenken, dass der Fisch (in Dose) gekocht ist und daher nicht mit naturbelassenen rohem Fisch vergleichbar ist.

Fisch sollte in derselben Menge wie Fleisch gefüttert werden, allerdings sollte man diese Mahlzeit mit anderen Kalorien bzw Kohlenhydraten unterstützen damit der Hund kein Hungergefühl nach der Mahlzeit leidet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hundeernährung

In der Kategorie „Hundeernährung“ finden Sie folgende Themen:

Hundekochbuch – Rezeptesammlung zum Selberkochen und -backen:

Suppen

Gemüse

Fisch

Huhn & Co.

Fleisch  ( & Innereien )

Diät & Schonkost bei Übergewicht, Untergewicht, Durchfall und Nierenerkrankungen

Kekse als besondere Belohnung, als Hilfe gegen Blähungen oder Verstopfung und für schöne Zähne

Giftig für Hunde

Zu beachten beim Selberkochen

Sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel

Natürliche Wurmkur

Ernährungsberatung

BARF und BARF-Rezepte mit Beispielen zur Mengenberechnung

Suppen

Fischsuppe für Hunde

1/2 kg Rinderknochen mit Fleischresten dran (ganz ohne Fleisch macht´s dem Hund keinen Spaß)

500 g Fischfilet (wg. Grätenfreiheit), z.B. Hering, Dorsch, Rotbarsch

1/2 Liter Wasser

ca. 150 g Weißbrot

Knochen mit Fleischresten im Wasser aufkochen und eine 1/2 Stunde bei herabgesetzter Temperatur weiterkochen lassen

Die Knochen mit einer Schöpfkelle herausnehmen, am Knochen verbliebene Fleischreste ablösen und diese zurück ins Wasser geben

Das Fischfilet nochmal gründlich nach Gräten absuchen und ins Wasser hinzugeben, kurz aufkochen lassen

Bevor der Fisch zerfällt vom Herd nehmen und lauwarm abkühlen lassen.

In kleine Würfel geschnittenes Weißbrot hinzugeben und dem hungrigen Hund endlich sein verdientes Futter geben …

Tipp: Bei Resteverwertung von älterem Brot als Hundefutter dieses zuerst kurz auf den Toaster legen, ist besser verdaulich, knackt schön, freut den Hund.

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Rind-Lamm Eintopf

500 g Rindfleisch, in maulgerechte Stücke geschnitten

250 g Lammfleisch, ebenfalls kleingeschnitten

2 mittelgroße Kartoffeln, sehr klein geschnitten oder geraspelt

2 Karotten, klein geraspelt / gerieben

1 Liter Wasser

1 Tasse Reis (ca. 125 g.)

Den Reis nur bereitstellen, die anderen Zutaten in einem Topf aufkochen lassen und 10 Minuten weiter köcheln.

Jetzt den Reis hinzugeben und ca. 20 Minuten weiter köcheln.

Abkühlen lassen und lauwarm verfüttern.

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Gemüsesuppe

1 l Wasser

1 EL Gemüsebrühe

2-3 Hände Suppennudeln oder Reis

Suppengemüse ( 1 Packung), geraspelt und gedrittelt

1 Ei

Fleischzulage oder Trocken-Futter

Wasser mit Gemüsebrühe aufkochen

Suppennudeln oder Reis mit dem Wasser garkochen

Suppengemüse ( 1 Packung) wird geraspelt und gedrittelt, ab in den Topf und ca. 1 min. köcheln

1 Ei verquirlen und langsam in die Suppe geben

Entweder Fleisch dazu oder in der Not Trockenfutter.

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Buchweizenterrine

– 150 Gramm Buchweizen

– 150 Gramm Gemüse, z.B. Möhren, Fenchel, Erbsen, Kohlrabi

– 1 Ei

– 3 Esslöffel Olivenöl, kaltgepresst

– 100 Gramm Hüttenkäse

– 120 Gramm Hartkäse, gerieben

Zubereitungszeit:ca. 10 Minuten

– Das Ei hart kochen.

– Das Gemüse fein rapseln.

– Das Ei klein schneiden.

– Den Hartkäse reiben.

– Alle Zutaten vermischen.

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Suppe mit Lamm und Gurke 

Für eine Portion (mittelgrosser Hund):

125g Lamm Hackfleisch

125g geriebene Gurke

2 Eier

2 Scheiben Brot

0,5L Brühe

Eier in einer Schüssel verrühren. Gurke und Lamm Hackfleisch druntergeben. Das Brot zerkleinern, alles vermischen und in der Brühe kurz aufkochen.

Gemüse

Grundrezept für eine vegetarische Hundemahlzeit

– 150 Gramm Haferflocken, frisch gepresst

– 375 ml Wasser

– 1 Ei

– 150 Gramm Möhren feingerieben

– 100 Gramm Nüsse gerieben

– 2 Esslöffel Kräuter, verschiedene

– 2 Esslöffel Olivenöl, kaltgepresst

 

Zubereitungszeit:ca. 10 Minuten

– Das Wasser zum kochen bringen.

– Die Haferflocken hinein geben und unterrühren kurz aufkochen lassen.

– Das Ei dazugeben und unter rühren die Masse stocken lassen.

– Zum Schluß die übrigen Zutaten dazu geben und unterrühren.

 

Variationen:

Zusätzlich können Sie dieses vegetarische Grundrezept noch mit

Speisequark, Frischkäse, geriebenen Käse oder Hüttenkäse ergänzen.

Lassen Sie die Kräuter weg und ergänzen die Haferflockenmasse mit

einem gerieben Apfel und etwas Honig, so erhalten Sie eine süßes Hundemahlzeit.

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Süße Nudeln

130 g Vollkormnudeln

2 Eier

1 EL Sonnenblumenkerne

2 EL Honig

 

Zubereitungszeit:15 Min

Die Vollkornnudeln in Wasser gar kochen

Die Eier über den Nudeln aufschlagen und zusammen mit Sonnenblumenkernen gut unterrühren

Etwas fett in einer Pfanne erhitzen und das Nudelgemisch in die Pfanne geben

Unter mehrmaligem Wenden braten, bis die Eier gestockt sind

Das ganze mit dem Honig vermischen

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Kartoffelomelett

200 g gekochte Kartoffeln

4 Eier

5 EL Sahne

100 g geriebener Käse

50 g gekochte Maiskörner (Dose oder tiefgefroren)

1 EL gehackte Kräuter

Zubereitungszeit:15 Min

Die Eier mit der Sahne verrühren

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Käse, den Kräutern und den Maiskörnern unter die verrührten Eier geben

Fett in einer Pfanne erhitzen und die Eimasse hineingeben

Unter einmaligem Wenden das Omelett fertig backen

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Haferflocken und Spargel

120 ml (1/2 Tasse) Instant-Haferflocken

250 ml (1 Tasse) Gemüsebrühe

2 Eier

12 Stangen Spargel

Haferflocken und Brühe in einer kleinen Rührschüssel verrühren, abdecken und 10 Minuten fest werden lassen. Spargel in der Zwischenzeit auf eine Tortenplatte legen, mit nassem Papier bedecken und in der Mikrowelle auf hoher Stufe für 7 Minuten erhitzen. Spargelstangen in mundgerechte Stücke schneiden. Wenn die Haferflocken fest geworden sind, Eier untermischen. Eierschalen für 20 Sekunden auf hoher Stufe in die Mikrowelle legen, dann in einer Küchenmaschine zu einem feinen Pulver zermahlen. In die Haferflockenmischung einrühren.

Alle Zutaten in einen mittelgroßen Topf geben und 10 Minuten kochen. In fünf Portionen aufteilen und portionsweise in verschlossenen Beuteln lagern. Als alleinige Mahlzeit servieren oder unter das Trockenfutter mischen.

Huhn & Co.

 

Natürliches Hundefutter

• 2 Hühnerbrüste, gekocht

• 250 ml (1 Tasse) Reis, gedünstet

• 150 ml (1/2 Tasse) Maismehl

• 250 ml (1 Tasse) geraspelte Karotten

• 120 ml (1/2 Tasse) Hühnerbrühe

Huhn klein schneiden und in einer großen Pfanne kurz anbraten.

Maismehl und Hühnerbrühe einrühren, dann Reis und Karotten hinzufügen.

15 Minuten kochen. Vor dem Servieren abkühlen lassen, restliche Mahlzeiten in

verschlossenen Beuteln im Kühl- oder Gefrierschrank lagern.

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Würstchen im Mantel

Zubereitungszeit 20 Minuten

3 Eier

8 Mini Truthahnwürstchen

1 Packung gekühlter Blätterteig

Teig auf einem gefetteten Backblech ausrollen und in 8 Dreiecke teilen.

Eier für 3 Minuten in einer mikrowellenbeständigen Schüssel kochen, jede Minute umrühren. Wenn die Eier fertig sind, kleine löffelvoll davon in die Mitte von jedem Dreieck schaufeln.

Je ein Truthahnwürstchen darauf legen.

Den übrigen Teig über die Eier und Würstchen falten um ein hübsches Paket herzustellen.

Alles nach den Anweisungen des Blätterteiges backen und gründlich abkühlen lassen.

Im Kühlschrank aufbewahren !!

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Hähnchen mit Hirse und Ei

– 2 Hähnchenkeulen

– 100 Gramm Hirse

– 1 Ei

– etwas Petersilie

– 2 Esslöffel Olivenöl, kaltgepresst

– einige Salatblätter

oder

– eine kleine Menge Feldsalat

Zubereitungszeit:ca. 20 Minuten

– Hähnchen in Wasser gar kochen.

– In einem weiteren Topf das Wasser für die Hirse zum Kochen bringen.

– Die Hirse in das kochende Wasser geben und ca. 20 Minuten weich kochen.

– Das Ei hart kochen.

– Das weiche Hähnchenfleisch sorgfältig von den Knochen lösen und klein schneiden.

– Nun das Ei, den Salat, die Petersilie klein hacken.

– Zum Schluß die weiche Hirse mit allen anderen Zutaten vermischen.

Hinweis:

Hähnchenknochen sind Röhrenknochen und dürfen Hunde nie bekommen.

Diese Knochen splittern und können zu Verletzungen bei dem Hund führen.

Doch der Gelenkknorpel der Hähnchenkeulen enthält viele Mineralien und sollte somit zur Hundemahlzeit dazu gegeben werden.

Die Hirse sollte immer gut gar gekocht sein.

Die harte Schale der Hirse enthält sehr viel Kieslsäure, die von dem Hund sonst nicht gut bzw. gar nicht verdaut werden kann.

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Reisauflauf

250 g gekochter Vollkornreis

100 g Spinat

50 g klein geschnittener Fenchel

200 g in Würfel geschnittenes Geflügelfleisch

50 g geriebener Käse

100 ml Sahne

30 g Kokosflocken

2 EL kleingeschnittene Kräuter

Zubereitungszeit:15 Minuten

Alle Zutaten vermischen und in eine gefette Auflaufform geben

30 Min. backen

Fertig !

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KARTOFFELFRIKADELEN

200 g Putenfleisch

5 mittelgroße gekochte Kartoffeln

1 Ei

150 g Gemüse (Zucchini, Fenchel, Sojasprossen)

2 EL kleingeschnittene Petersilie

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Die Kartoffeln mit dem Ei und den klein geschnittenen Kräutern mit dem Mixer pürieren. Gemüse fein raspeln. Das rohe Fleisch in Würfel schnedien. Alle Zutaten mischen. Kleine Häufchen con etwa 8 cm Durchmesser auf ein gefettetes Backblech geben und flach drücken.

Bei 150° im Heißluftofen backen.

Fertig !

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Nur Huhn

• 2 Hühnerbrüste, gekocht

• 250 ml (1 Tasse) Reis, gedünstet

• 150 ml (1/2 Tasse) Maismehl

• 250 ml (1 Tasse) geraspelte Karotten

• 120 ml (1/2 Tasse) Hühnerbrühe

 

Huhn klein schneiden und in einer großen Pfanne kurz

anbraten. Maismehl und Hühnerbrühe einrühren, dann

Reis und Karotten hinzufügen. 15 Minuten kochen. Vor

dem Servieren abkühlen lassen, restliche Mahlzeiten in

verschlossenen Beuteln im Kühl- oder Gefrierschrank

lagern.

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Multivitamin Mahlzeit

• 950 ml (4 Tasse) Reis, gedünstet

• 15 ml (1 El.) Knochenmehl

• 500 g Hühnerbrust, gekocht und zerkleinert

• 2 Karotten, geraspelt

• 250 ml (1 Tasse) Rotkohl, geschnitzelt

• 250 ml (1 Tasse) Brokkoli, zerkleinert

• 250 ml (1 Tasse) Leberpüree

Geben Sie alle Zutaten zusammen in eine große, mikrowellenbeständige Schüssel, gründlich verrühren. Schüssel mit einem nassen Papiertuch abdecken und auf hoher Stufe für eine Minute in der Mikrowelle erhitzen. Umrühren, erneut abdecken und für eine weitere Minute in der Mikrowelle erhitzen. Vor dem Servieren für eine Stunde im Kühlschrank abkühlen. Rest gekühlt aufbewahren oder Portionsweise einfrieren.

Fisch

Fischfrikadellen

1/2 kg Seelachsfilet

1 Tasse Milch

2 Weizenbrötchen

1 Banane

Brötchen in der Milch einweichen lassen.

Seelachsfilet in wenig Wasser aufkochen und bei herabgesetzter Temperatur 5 Minuten weiter köcheln lassen, bis der Fisch gar ist.

Fisch mit eingeweichtem Brötchen, Banane mischen.

Handliche Frikadellen aus dem Gemenge formen und verfüttern.

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Reis-Fisch-Gemüse

250 g Fischfilet

250 g Reis

0,5 Liter Wasser

„Kleines“ Stück Knollensellerie

2 mittelgroße Karotten

1 mittelgroße Kartoffel

1 Suppenknochen

Reis zusammen mit dem Knochen 20 Minuten im Wasser kochen. Den Knochen entnehmen, abkühlen lassen und für den „Nachtisch“ aufheben

Das Gemüse in kleine Würfel schneiden und die letzten Minuten unter den kochenden Reis mischen

Fischfilet zerkleinern und zu Gemüse und Reis geben

Das Futter nochmal kurz aufkochen, auf Seite stellen und die Hundenahrung im Fressnapf abkühlen lassen.

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Fischrezept

1 TK-Fischfilet, grätenfrei

1/2 Möhren (Karotte)

1/2 Tasse Reis, fertig gekocht

1 TL Öl

Petersilie

In einem Topf Fischfilet mit Möhre garen.

Fisch mit fertig gekochten Reis vermengen. Mit Öl verfeinern.

Kalt, mit Petersile bestreut im Futternapf portioniert servieren.

Fleisch

Lunge mit Reis

250 g Lunge vom Rind, frisch vom Metzger

125 g Rundkornreis

1 Karotte

1 Banane

1 Apfel, entkernt

1 Esslöffel Olivenöl

Die Rinderlunge in hundgerechte Happen schneiden, wenn das nicht schon der Metzger erledigt hat.

Fleisch zusammen mit dem Reis in 250 ml Wasser 20 Minuten kochen

Möhre, Banane und Apfel im Mixer zerkleinern und mischen oder per Hand reiben bzw. zerkleinern und mit dem Olivenöl vermischen

Mit Rinderlunge und Reis vermischen. Nach einem Test, ob Lunge und Reis schon genug abgekühlt sind, das fertige Futter an den Hund verfüttern.

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Rind / Huhn mit Flocken

Tagesration für einen großen Hund (ca. 30 kg)

250 g frisches Rindfleisch (nicht zu fett) oder Hühnchenfleisch vom Metzger

250 g Haferflocken (alternativ: Hundeflocken)

25 ml Distelöl

Wenn das Rind- oder Hühnerfleisch ganz frisch vom Metzger ist, kann man es nach meiner Erfahrung dem Hund auch roh verfüttern. Das sollte aber jeder selbst entscheiden. Zumindest bei abgepacktem Fleisch oder nicht frischer Verarbeitung ist ein kurzes Garen zu empfehlen. Jedoch kein Anbraten oder Würzen.

Die Haferflocken mit der doppelten Wassermenge kurz aufkochen lassen

Beide Futter-Zutaten lauwarm abkühlen lassen und erst dann das Distelöl darunter mengen, damit die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls erhalten bleiben.

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Fleischklößchen- super leicht und lecker

250 Gramm rohes Rinderhackfleisch

250 Gramm Quark

1 frisches Ei

Alle Zutaten vermischen und zu kleinen Klößen formen- fertig!

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Nassfutter mal selber gemacht!

2 pck Gelatine,weiss (je nach liter/menge natürlich mehr)

3 Scheiben Frischfleisch

1 Glas/ Dose Möhren u Wurzeln

etwas Öl

2-4 Markknochen

2-3 TL Gemüsebrühe

Markknochen in der Brühe samt Erbsen und Wurzeln aufkochen

in der Zwischenzeit das fleisch in kleine Häppchen schneiden u anbraten

Gelatine in Wasser aufweichen.

fertige Knochen aus der brühe nehmen,gelatine einrühren und zum Schluss die Fleischbrocken hineingeben.alles für mehrere stunden im Kühlschrank fest werden lassen und tataaaa! fertig ist das garantiert frische Nassfutter!

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Fleischmahlzeit

– 150 g Haferflocken

– 1/4 Liter Wasser

– 1 Ei

– 10 Gramm Lezithin

– 3 Esslöffel kaltgeschlagenes Öl

– 100 Gramm Möhren

– 50 Gramm Petersilienwurzel

– 50 Gramm Salat

– 150 Gramm Rindfleisch

– 1 Esslöffel Kräuter

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

– Das Wasser zum kochen bringen.

– Die Haferflocken dazu geben.

– Das ganze ca. 1 Minute kochen, unter rühren.

– Das Ei unterrühren, kurz aufkochen lassen, und von der Herdplatte nehmen.

– Diese Mischung ca. 10 Minuten ziehen lassen.

– Den Salat klein schneiden.

– Das Gemüse feinraspeln.

– Das rohe Fleisch klein schneiden.

– Zum Schluß alle Zutaten miteinander vermischen.

 

Variationen:

Dieses Rezept lässt je nach Jahreszeit und Gemüse Angebot viel Abwechslung zu.

Auch die Fleischsorten können von mal zu mal variert werden.

Ebenso können die Flocken durch anderen Getreideflocken, Reis, Hirse usw. ausgetauscht werden.

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Linsen mit Rinderherz und Gemüse

– 100 Gramm Linsen

– 125 Gramm Rinderherz

– 125 Gramm verschiedene Gemüse (z.B. Möhren, Sellerie, Kürbis)

– 50 Gramm Hüttenkäse

Zubereitungszeit:ca. 10 Minuten

– Die Linsen in viel Wasser weich kochen.

– Linsen abseihen und pürieren.

– Den Hüttenkäse unterrühren.

– Nun das rohe Rinderherz in kleine Stücke schneiden und unter die Linsenmischung geben.

– Das Gemüse feinraspeln und ebenfalls unter die Linsenmischung rühren.

 

Variationen:

Statt Linsen können Sie auch Bohnen oder Erbsen verwenden.

Auch bei den Gemüsesorten ist Ihren Ideen keine Grenze gesetzt.

Sie können auch 1-2 Kartoffeln dazu geben.

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Trockenfleisch selbst herstellen

500 g Rind-, Puten- oder Hähnchenfleisch, mager -> daraus werden ca 150g Trockenfleisch

Fleisch in 1x1cm kleine Würfel schneiden. Fettes Fleisch weg schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech dicht neben einander schichten.

Im diesmal noch nicht vorgeheizten Backofen bei 150°C für 60-90 Min sterilisieren.

Sogleich Backofen auf 100°C drosseln, Kochlöffel zwischen Backofen und Backofentüre klemmen damit Feuchtigkeit besser entweichen kann. So für 2-3 Stunden trocknen.

Ist das Fleisch im Volumen um die Hälfte geschrumpft, zeigt dies von guten Fortschritt. Fleisch nun weiterhin bei 100°C im Backofen trocknen bis das Fleisch auch innen hart geworden ist.

Nun ist es fertig. Fleischwürfel für gut 24 Stunden bei Zimmertemperatur fertig trocknen lassen.

Trockenfleisch in luftdicht abschließenden Dosen trocken lagern. Haltbarkeit beträgt ca 1 Jahr!

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Hunde-Pizza

HEFETEIG

150 g Weizenvollkornmehl

2 EL Mehl

80 ml Wasser

½ Pk Trockenhefe

BELAG

1 Tomate

1 Möhre (Karotte)

30 g Chinakohl

200 g Rinderfleisch (oder Geflügelfleisch)

250 g Mozzarella

Basilikum

Majoran

HEFETEIG

Mehl und Salz in eine Schüssel sieben. – Lauwarmes Wasser mit Trockenhefe verrühren, zum Mehl hinzu geben. Alles zu festeren Teig kneten. Mit Küchentuch bedeckt für 1 Stunde gehen lassen.

Auf bemehlter Arbeitsfläche mit Nudelholz 4 kleine Pizzaböden ausrollen. Auf ein gefettetes Backblech legen. Weitere 10 Min gehen lassen.

BELEGEN

Zuerst mit geschälten, dünnen Tomatenscheiben und fein geraspelter Möhre belegen. Darauf Chinakohl klein geschnitten, verteilen. Fleisch klein Würfeln und darüber streuen. Mit Mozzarella in dünne Scheiben geschnitten belegen. Mit wenig Oregano würzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 170°C für ca. 20 Min backen.

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Borscht

• 480 ml (2 Tassen) brauner Reis, gedünstet

• 120 ml (1/2 Tassen) geraspelte Karotten, gedünstet

• 120 ml (1/2 Tasse) Brokkolistückchen, gedünstet

• 5 ml (1 Tl.) Sonnenblumenöl

• 220 g Hackfleisch vom Rind

• 5 ml (1 Tl.) Knoblauchpulver

Öl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen. Rind und Knoblauch hinzufügen, und erhitzen bis es durch ist. Zusammen mitGemüse und Reis in eine große Schüssel geben und abkühlen lassen. In 470 ml (2-Tassen) Portionen servieren und Reste in individuellen, verschließbaren Beuteln einfrieren.